Jeder Hund, egal ob Mischling oder Rassehund darf an Dogdance-Wettkämpfen teilnehmen und kann auch (nationale sowie international) Titel gewinnen.
Genauso darf jeder Mensch egal welchen Alters an den Turnieren teilnehmen, dies gilt auch für Menschen mit einer Behinderung!
Es ist weder eine Vereins- noch eine Verbandszugehörigkeit nötig um an Dogdance-Wettkämpfen teilzunehmen.
Ziel einer Dogdance Vorführung soll sein, die Talente des Teams und noch wichtiger seines Hundes bestmöglich und auf eine positive Art zu präsentieren!
Jeder Hund und jeder Mensch können ein Dogdance Team bilden und ihre Tänze zusammen präsentieren!
Der Fokus der Präsentation sollte auf dem Hund liegen und seine Qualitäten hervorheben!
Der Hund kann an der Leine und am Halsband/ Geschirr/ Halti in den Ring geführt werden, diese müssen jedoch vor Beginn des Tanzes entfernt werden.
Leicht dekorierte Halsbänder sind gestattet, Geschirre und Kopfhalfter (Halti, Gentle Leader, o.ä.) sowie jegliche weitere Dekorationen und Trainingsutensilien müssen vor dem Tanz entfernt werden.
Es sind keine weiteren Dekorationen oder Kostümierungen des Hundes gestattet!
Der Mensch soll sich angemessen kleiden, ein dem Konzept angepasstes Kostüm kann der Darstellung des Themas helfen.
Auf dem Gelände der Veranstaltung werden die folgenden Starkzwangmittel (Stachel-, Zug-, Elektrohalsbänder o.ä.) nicht geduldet, ebenso wenig wie unfaire Behandlung des Hundes.
Vor den offiziellen Klassen sind keinerlei primäre Verstärker (Futter, Spielzeug, etc) im Ring erlaubt, jedoch dürfen während der Vorbereitungszeit im Ring sekundäre Verstärker sowie Trainingsutensilien verwendet werden (Clicker, Targets, etc). Die primären Verstärker (Belohnungen) müssen aber zu jeder Zeit ausserhalb des Ringes deponiert und dem Hund gegeben werden.
Falls der Organisator einen separaten Trainings- und Aufwärmbereich zur Verfügung stellt, sind dort alle Verstärker (primär und sekundär) gestattet.
Vor und in den Funklassen sind alle Trainingsutensilien gestattet.
Die erreichten Resultate und Teilnahmen in den verschiedenen (offiziellen und Fun-) Klassen wird in ein Ergebnisblatt eingetragen. Dieses Blatt soll jeweils bei der Musikabgabe am Morgen der Turnierleitung abgegeben werden.
Der Organisator soll wenn immer möglich bei der Anmeldung den Bodenbelag bekannt geben.
Der Veranstalter kann, muss aber nicht alle Klassen (Offiziell und Fun) anbieten.
Die Funklassen sollten wenn möglich nach den offiziellen Klassen stattfinden, um mögliche Ablenkungen durch Futter im Ring zu vermeiden. Ansonsten sollte der Boden vor den Offiziellen Klassen von Futterresten gereinigt werden.
Bei mehr als 16 Teilnehmern pro Klasse soll die Klasse geteilt werden und beide Klassen einzeln gewertet werden.
Die Teilung der Klassen soll nach Eingang der Anmeldungen erfolgen.
Ein Ringsteward ist für den Ablauf im und um den Ring zuständig, sorgt für die Einhaltung der Regeln im und um den Ring und schickt die Teams zur richtigen Zeit in den Ring.
Die ideale Zahl Richter für jede Klasse ist drei.
Für weniger als 30 Tänze können jedoch auch nur 2 Richter richten.
Bei mehr als 45 Tänzen wäre es von Vorteil einen Reserve-Richter zu haben, so dass die Richterteams rotieren können. Ist dies nicht möglich, sollte auf genügend Pausen zwischen den Klassen geachtet werden.
Die gemittelten Punktzahlen bei den offiziellen Klassen sollen nach dem Turnier den Teilnehmern zur Verfügung stehen.
Die schriftlichen Hinweise in den Funklassen sollen den Teilnehmern ebenfalls zur Verfügung gestellt werden.
Die Resultate der einzelnen Teilnehmer sollen ins Ergebnisblatt eingetragen werden. Für die Teilnehmer sollen am Turnier solche Blätter zur Verfügung stehen.
Die Offiziellen Klassen werden nach den nachfolgenden Kriterien gerichtet, die Teilnehmer werden nach Punkten rangiert.
Das Mindestalter für den Start in einer offiziellen Klasse ist 12 Monate am Tag der Veranstaltung.
In den Offiziellen Klassen sind zu keiner Zeit primäre oder sekundäre Verstärker (Futter, Spielzeuge, Clicker, Targets, etc) im Ring gestattet.
Diese Trainingsutensilien dürfen aber ausserhalb des Ringes deponiert und nach dem Auftritt dem Hund gegeben werden, sobald er den Ring verlassen hat, aber nur ausserhalb des Ringes!
Das Raustragen einer Requisite durch den Hund ist nicht gestattet, da es als Spielzeug-Belohnung im Ring angesehen werden könnte und somit zur Disqualifikation führen würde.
Die Klassen Trio und Quartett können vom Veranstalter entweder als offizielle oder als Funklasse angeboten werden, oder auch beides.
Bei grossen Klassen- und Teilnehmerzahlen in Zukunft kann über die Einführung einer 4. Klasse diskutiert werden.
Klasen:
Klasse 1 (ehemals Beginners, S-Klasse)
Klasse 2 (ehemals Novice, M-Klasse)
Klasse 3 (ehemals Advanced, L-Klasse)
Klasse Trio (1 Mensch mit 2 Hunden)
Klasse Quartett (2 Menschen mit 2 Hunden)
Klasse Juniors (Jugendliche bis zum 16. Lebensjahr)
Diese Regeln gelten bis zur nächsten Convention im Mai 2007, bei welcher nochmals angeschaut und diskutiert werden soll, ob Änderungen nötig sind.
Die Aufstiegsregeln gelten für den jeweiligen Hund.
Jeder Hund welcher vor dem 1. Juni 2006 auf einem Dogdance-Turnier gestartet ist, kann in dieser Klasse bleiben, unterliegt aber ab dem Zeitpunkt den Aufstiegsregeln.
Jeder Neueinsteiger beginnt in der untersten offiziellen Klasse (Klasse 1).
Wer einmal mehr als 150 Punkte erreicht, kann freiwillig in die nächst höhere Klasse aufsteigen.
Wer dreimal unter den ersten 3 (mit mehr als 145 Punkten) in seiner Klasse war, muss in die nächst höhere Klasse aufsteigen.
In den Funklassen erfolgt keine Bewertung nach Punkten, die Richter geben aber gleichwohl eine schriftliche Bewertung ab, welche als konstruktive Kritik gedacht ist.
Der Organisator kann, muss aber nicht alle Funklassen anbieten.
Die Auflistung der Funklassen ist nicht abschliessend, jeder Organisator kann selber weitere Funklassen anbieten.
In allen Funklassen ist die Verwendung von Motivationsmitteln (Futter, Spielzeug, etc.) sowie Trainingsutensilien (Clicker, Target, etc) gestattet.
Jedes Team kann unbegrenzt oft in den Funklassen starten, dies gilt auch für Teams welche in den Offiziellen Klassen starten.
Hunde ab 6 Monaten dürfen in den Funklassen starten, jedoch sind bis zu 9 Monaten weder Sprünge, Hinterbeinelemente (bei welchen der Hund auf der Hinterhand steht), Kriechen, noch Rückwärtselemente vom Hund erlaubt.
Prebeginners (für Teams, welche das erste Mal auf einem Turnier starten.)
Senioren (für Hunde über 8 Jahren und/oder Menschen über 60 Jahre)
Funklassen:
Trio (1 Mensch mit 2 Hunden)
Quartett (2 Menschen mit 2 Hunden)
Gruppen (mehr als 2 Menschen mit mehr als 2 Hunden)
Lucky Dip (Glücksgriff: Die Musik wird am Morgen zugelost, das Team improvisiert)
Funklasse (alles ist möglich)
Freie Wahl (Der Organisator kann weitere Klassen anbieten)