Warum man mit seinem Hund tanzen soll? Gegenfrage: Wer will schon nicht in vollendeter Harmonie Spass haben mit seinem Hund? Und auch sonst spricht noch extrem viel dafür:

Dogdance ist eine Sportart, die Hund und Mensch Spass macht und die beide körperlich und geistig fordert. Weil man sich beim Dogdance nur auf die Stärken des Hundes konzentrieren muss, entsteht bereits beim Trainieren eine lockere und entspannte Atmosphäre, die durch die Musik verstärkt wird. Nicht zuletzt aber auch, weil kein Ausbilder daneben steht und einen anbrüllt. Den braucht man wirklich nicht, beim Dogdance gibt es nämlich keine Fehler und es wird ohne Zwang gearbeitet. Übrigens: Wer seinem Hund Tricks beibringen kann, hat auch bei den Grundübungen wenig Probleme und kann auch dort auf einen Ausbilder verzichten.

Beim Dogdance sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt, es ist fast bis ins Unendliche ausbaubar. Somit ist mit Dogdance jeden Tag Abwechslung garantiert, es kommt keine Langeweile auf. Und das ist sehr praktisch, denn Hunde, die gelangweilt sind, beginnen sich selber zu beschäftigen und werden somit zu Problemhunden.

Bei dieser fantastischen Sportart werden keine Voraussetzungen verlangt, weder Hund noch Mensch muss Leistungssportler sein. Auch die Rasse, Grösse und Alter spielen keine Rolle, es ist für jeden etwas dabei. Selbst ältere Hunde, die längst grau um die Schnauze und sonst sportuntauglich sind, können (und wollen meist auch!) noch beginnen, auch wenn sie vielleicht sehr langsam sind.
Auch bei Verletzungen und Krankheit muss nicht auf Dogdance verzichtet werden, schliesslich kann man auf diese Situation Rücksicht nehmen und geeignete Figuren aussuchen. Das Pensum kann in einem solchen Fall gesenkt werden, schliesslich kann man es selber bestimmen. Da es keinen Reiseweg erfordert und wetterunabhängig ist, kann man jederzeit ein kürzeres oder längeres Training starten oder auch wieder abbrechen.

Mensch und Hund bilden beim Dogdance ein Team für ein ganzes Hundeleben, sie bewältigen gemeinsam die Probleme, wie z.B.: Wie lernen wir nun diese Figur? Damit wächst die Verständigung untereinander und die Bindung zum Hundeführer wird gestärkt. Der Hund orientiert sich mehr nach seinem Tanzpartner, denn mit ihm erlebt er tolle Dinge. Beide müssen lernen, aufmerksam und flexibel zu sein. Somit kann man mit Hilfe von Dogdance das harmonische Miteinander verbessern, denn die gemeinsamen, positiven Erlebnisse stärken die Bindung.
Dogdance ermöglicht es uns, den Hund richtig kennen zu lernen, ihn zu motivieren und seine Reaktionen, Stärken bzw. Schwächen zu erkennen. Auch der Hund lernt sich selber kennen und erfährt, was wirklich in ihm steckt.

Man erkennt also rasch: Dogdance ist keine Modewelle, sondern eine richtig sinnvolle Art, sich mit dem Hund zu beschäftigen. Und das Endergebnis kann sich sehen lassen. Wenn man diese Sportart intensiv trainiert, besteht die Möglichkeit an Turnieren teilzunehmen. Aber auch wenn man Dogdance „nur“ so nebenbei betreibt, macht man den Hund zum Sympathieträger, der Menschen zum Lachen bringt, Vertrauen weckt und einem das Überleben in einer hundefeindlichen Welt erleichtert.