

Die Erstellung einer Choreografie gehört wohl zu den anspruchsvollsten Seiten des Dogdance. Ein Patentrezept gibt es nicht, anfangs hilft es vielleicht, einen erfahrenen Dogdancer hinzuzuziehen, ansonsten probiert man am Besten einfach aus.
Einige Tipps, die dabei helfen können:
Ist das Musikstück auf dem Papier entsprechend gekürzt und bearbeitet, können wir beginnen, die einzelnen Tanzfiguren an ihre Plätze zu bringen. Dazu schreibt man eine Liste mit allen Kunststückchen, die der Hund beherrscht. Jene, die er besonders gut kann oder sehr gerne ausführt, sollten markiert und in der Choreographie bevorzugt werden. Auch die Bewegungen des Hundes, die betont werden sollen hebt man aus der Liste hervor. Die schönsten und spektakulärsten Tricks setzt man am Höhepunkt der Musik.
Jetzt probiert man am besten einfach etwas aus: Wo befinden sich langsame und wo schnelle Musiksequenzen? Welche Kunststücke passen dazu? Wie hänge ich die einzelnen Kunststücke zusammen?
Wenn der Tanz dann auf dem Blatt steht, muss man ihn nach und nach der Musik anpassen. Dabei muss man evt. auch einmal ein Kunststück durch ein anderes ersetzen oder eines hinzufügen oder weglassen. Dann hört man sich das Lied Stück für Stück an und probiert die Schritte dazu ohne den Hund aus. Vielleicht ist es auch hier wieder notwendig, einige Figuren zu ändern oder zu ersetzen. Schlussendlich nimmt man den Hund dazu und schaut, ob es immer noch funktioniert und ändert allenfalls die Choreografie erneut.
Mit der Zeit entwickelt jedes Team einen ganz individuellen Tanzstil, was es auszeichnet und einzigartig macht.