

Die Auswahl der richtigen Musik nimmt viel Zeit in Anspruch und ist sehr entscheidend für die anschliessende Choreographie. Man kann die Suche nach dem geeigneten Stück auch schon während der Einstudierung des Tanzes beginnen.
Im Prinzip sind alle Musikstile erlaubt, von Pop/Rock, über Folklore, über Jazz, über Walzer, über Klassik, allerdings sind nicht alle Lieder „tanzbar“. Ein Stück, das für den Hundeführer eine persönliche Bedeutung hat, oder sein Lieblingsstück erweist sich für die Kür meist als sehr unpassend, da es selten dem Takt des Hundes entspricht.
Je nachdem, welche Art von Tanz man zeigen möchte, also ob man eine Geschichte erzählen möchte oder ob man sich für eine tänzerische Kür entscheidet, ist die Musik entsprechend auszuwählen.
Für die erste Choreografie sind Lieder mit Text ganz geeignet, da man dort die Wiederholungen gut heraushört. Anspruchsvoller sind Musikstücke mit langsamen, mittleren und schnellen Rhythmen, wie sie oft in Klassik- oder Instrumentalstücken anzutreffen sind.
Anfangs dauert ein Lied im Idealfall höchstens 1 Min., später kann die Dauer bis auf 4 Min. gesteigert werden, sofern der Hund seine Konzentration so lange halten kann. Es müssen in dieser Zeitspanne genug Kunststücke eingebaut werden, denn zu viele Wiederholungen machen den Tanz langweilig. Das Stück leise ausklingen zu lassen erweist sich als ungünstig, da es sehr schwierig ist, dann einen passenden Schluss zu finden.
Auf jeden Fall muss das Lied dem Hundeführer sowohl rhythmisch als auch musikalisch gefallen, denn bis der Tanz „steht“, muss er es unendlich viele Male hören, ohne dass es ihm dabei verleidet.
Falls die Zielsetzung bei einem öffentlichen Auftritt liegt, tut man ganz gut daran, sich für einen Evergreen zu entscheiden, schliesslich will man etwas bieten, was gefällt und mitreisst. Und dabei spielt die Musik eine nicht zu unterschätzende Rolle.